Persönliche berufliche Standortbestimmung: Es geht weiter!

Peter ist seit Jahren im gleichen Unternehmen tätig. Immer pünktlich und zuverlässig. Inzwischen ist viel passiert. Die Mitte des Lebens hat er überschritten, die Anforderungen im Berufsleben nehmen stetig zu. Dann und wann hat Peter an einen Stellenwechsel gedacht – und es sich dann doch nicht zugetraut. Hartnäckige Ängste, mehr zu verlieren als zu gewinnen, haben ihn bisher von der Auseinandersetzung mit neuen beruflichen Möglichkeiten abgehalten. Peter ist festgefahren. Er braucht eine persönliche berufliche Standortbestimmung.  

Berufliche Möglichkeiten entdecken

Im Artikel «Quereinsteiger haben kein leichtes Los» (NZZ, 01.10.15) werden Menschen mit einem besonderen beruflichen Werdegang porträtiert. Ein Beispiel ist Rudolf Büchi, ehemaliger Geschäftsführer der Bergbahnen in Disentis. Die NZZ schreibt:

«Nach einem Studium an der ETH stieg der frischgebackene Ingenieur im Forschungszentrum der Alusuisse ins Berufsleben ein. Nach drei Jahren wechselte Büchi in die Medizinaltechnik zur amerikanischen Hamilton-Gruppe. Dort übernahm er zuerst eher technische Aufgaben, befasste sich in der Folge immer stärker mit medizinischen Fragen und wurde mit dem Aufbau einer neuen Geschäftseinheit betraut.

Die häufigen Reisen ins Ausland, die junge Familie, die knappe Freizeit – aus selbst für Büchi rätselhaften Gründen klickte er die Webseite des Branchenverbandes Seilbahnen Schweiz an und sah sich die offenen Stellen an. So kam es, dass er, mittlerweile auch im Besitz eines betriebswirtschaftlichen Studienabschlusses, im Herbst 2012 die Führung der Disentiser Bergbahnen übernahm.» (Hinweis: Textauszug angepasst und gekürzt)

Büchi steht für berufstätige Menschen, die sich völlig neu orientieren. Die nach neuen Möglichkeiten suchen und nicht nach Gründen, etwas nicht zu wagen.

Die Chancen, einen Job in einem neuen Berufsumfeld zu erhalten, sind unterschiedlich. Wenn die Nachfrage grösser ist als das Angebot, steigt die Chance auf einen Quereinstieg. Eine andere Möglichkeit ist, das Hobby zum Beruf zu machen.

Welche beruflichen Möglichkeiten haben wir?

Manchmal ist die Begleitung durch einen Coach oder Mentor sehr hilfreich. Wir wagen den Schritt und gehen als Erstes eine berufliche Standortbestimmung an.

Die wichtigste Botschaft: Es gibt mehr Möglichkeiten, als man sich bewusst ist. Unser Denken fokussiert sich auf all das, was uns bekannt ist. Das ist für uns Wirklichkeit. Daran messen wir unsere beruflichen Möglichkeiten. Unsere eigene Standortbestimmung fällt dementsprechend positiv oder negativ aus. Der Blick auf unseren Lebenslauf zeigt jahrelange Treue dem Arbeitgeber gegenüber und ein paar Weiterbildungen. Was uns dies alles wirklich nützt, wird sich zeigen, wenn wir uns beruflich neu ausrichten.

Begleitete Standortbestimmung mit einem Coaching

Wir geben uns, unserem Umfeld und unserer Leistung eine Bedeutung, die geprägt ist von unserer Innensicht. Darum ist es sehr wichtig, sich eine neutrale Aussensicht zu holen, zum Beispiel von einem professionellen Coach.

Vielleicht ist da mehr! Wie im Beispiel von Rudolf Büchi. Ein Coach begleitet Sie bei Ihrer Standortbestimmung und übernimmt in den Gesprächen die Prozessverantwortung. Er führt Sie mit gezielten Fragen zu Ihren persönlichen Lösungsansätzen. Er weitet Ihren Blick auf neue Möglichkeiten.

«Es gibt mehr als nur die fixen Wege, deren wir uns bewusst sind.»

Wir gestalten unser Leben und unsere Möglichkeiten. Es gibt Möglichkeiten, die realistisch und darum machbar sind. Im Fokus stehen Sie mit Ihren Denk- und Sichtweisen und Ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Daraus entstehen berufliche Perspektiven und ein Massnahmenkatalog mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen. Erreichbare Ziele.

Verdrängte Möglichkeiten neutral ansehen

In Konflikten und Herausforderungen ist es wichtig, aus der Situation «heraustreten» zu können und sie aus einer gewissen Distanz anzusehen. Besonders bei Erwachsenen mit langjähriger Erfahrung ist die Gefahr gross, im beruflichen Alltagsstress einen Tunnelblick zu bekommen. An uns gehen viele potenzielle Möglichkeiten vorbei, weil wir sie nicht wahrnehmen. Auch die Masse macht uns oft blind. Deshalb ist es wichtig, sich zu öffnen und die Situation von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten. Vielleicht erhalten sie so eine andere Bedeutung. Der erste Schritt ist eine Standortbestimmung, begleitet mit einem Coaching.